Mein T3 Dehler Profi. (Bild mit Kalle Dehler auf dem Bus-Festival 2023 in Hannover).
Da habe ich dann doch gewechselt: Ich habe meinen bisherigen T3 Dehler Profi verkauft, um einen anderen zu kaufen. Beide sind in ähnlich gutem Zustand – wobei der alte sogar noch mehr Erstlack hatte als der neue. Aber auch bei diesem Bus gibt’s keinen Rost an den Nähten, sie sind original und das war mir sehr wichtig.
Was mich besonders überzeugt hat: Der Bus hat meine absolute Wunschfarbe –
Taubengrau – und innen das blaue Velours, das man nur ganz selten findet. Leider hat auch dieser wieder eine Handschaltung statt Automatik, aber irgendwas ist ja immer. Klima fehlt, wird aber demnächst eingebaut.
Die Möbel machen einen super Eindruck: stabil, gepflegt, keine Risse. Und mit gerade mal rund 150.000 Kilometern hat er noch nicht viel auf dem Tacho. Das gepflegte Scheckheft gab es sogar noch dazu.
Klar, ein paar Baustellen gibt’s trotzdem: Der Endtopf muss neu, der Außenspiegel wackelt, die Wasserversorgung läuft nicht rund, und der Drehzahlmesser ist defekt... Aber ich bleib dran – was soll man auch sonst machen?😆
Viel Spaß beim Lesen & Stöbern😃. Alle Angaben ohne Gewähr!
Hier nun Eindrücke meines Busses 1) von außen, 2) von innen, 3) vom zusätzlichen Equipment und 4) zur Klimaanlage.
Von außen:
Hier ein paar Bilder von außen – frisch gewaschen, und das Gelkot ist auch poliert.
Ich bin immer wieder begeistert von dieser Außenfarbe. Und die originalen
Felgen gefallen mir auch richtig gut dazu.
Fahrwerkstechnisch ist er übrigens mit Standardfedern und Bilstein B6-Stoßdämpfern ausgestattet – eine fantastische Kombination: sehr komfortabel, aber gleichzeitig auch unkompliziert bei Seitenwind. Genau so soll’s sein!
Von innen:
Hier mal ein paar Eindrücke aus dem Innenraum.
Das blaue Velours ist nicht jedermanns Sache – aber ich finde es einfach super! Es hat zudem keine Beschädigungen.
Die Möbel sind rissfrei, und für diese Fotos habe ich die Duschtasse eingebaut und den neuen Vorhang mal so platziert, wie man es beim Duschen macht. Sieht schon ganz witzig aus. Mal schauen, ob ich tatsächlich mal darin dusche – sozusagen zur Einweihung des Busses. Dafür müsste allerdings erst die Frischwasserversorgung funktionieren. Die Armatur ist aktuell nicht in Ordnung.
Auf den Bildern ist der Tisch im hinteren Bereich platziert – also dort, wo Dehler ihn ursprünglich vorgesehen hatte. Die Küche lässt sich momentan allerdings nicht über das Spülbecken nutzen, weil der Vorbesitzer die Wasserversorgung dort abgeklemmt hat. Das ist aber nicht schlimm – ich glaube, ich lasse das sogar so. Eine Wasserstelle im Waschgang reicht mir.
Von hinten sieht man die fünf Tuchschränke. Den mittleren lasse ich aber immer zu Hause, damit ich auch noch durch die Heckscheibe ein wenig den nachfolgenden Verkehr beobachten kann. Viele machen das ja nur über die Außenspiegel, aber für mich ist ein direkter Blick nach hinten ganz sinnvoll.
Zusätzliches Equipment:
Ein paar Dinge habe ich auch schon individuell ergänzt und angepasst.
Da wäre zum Beispiel das aktuelle Radio Bremen von Blaupunkt mit Bluetooth und USB. Dazu kommt ein Subwoofer unter dem Beifahrersitz und vier neue Lautsprecher – eingebaut hinter den originalen Blenden.
Außerdem befindet sich ein neu geschweißter Tischfuß am Fahrerschemel, also direkt neben dem Fahrersitz. Dadurch kann zusätzlich ein originales Dehler-Tischbein angebracht werden. So lässt sich der Tisch auch im vorderen Bereich, also zwischen Fahrer- und Beifahrersitz, individuell platzieren. Das bringt mir deutlich mehr Ablagefläche, denn im hinteren Bereich – an der üblichen Stelle – ist der Tisch eigentlich oft im Weg. Er stört beim Bettenbauen oder beim Nutzen der Küchenschränke und des Kühlschranks.
Seitlich neben dem neuen Tischfuß am Fahrersitz habe ich außerdem eine kleine, dezente Anzeige verbaut. Darüber kann ich USB-A und USB-C nutzen, zum Beispiel zum Aufladen des Handys. Zusätzlich zeigt mir die Anzeige auch die aktuelle Spannung der Beifahrerbatterie an. Ein echter Mehrwert – und dabei sehr unauffällig eingebaut.
Der Vorbesitzer hatte übrigens im Armaturenbrett sehr viele Zusatzinstrumente. Diese sind nun bis auf zwei entfernt. Jetzt sind nur noch Öltemperatur- und Öldruckmessunganzeigen jetzt vorhanden. Aber die Öltemperaturmessung funktioniert nicht richtig. Auch auf der To-do Liste.
Diavia Klimaanlage:
03.08.2025. Start.
Eine Diavia-Klimaanlage für den T3 ist extrem selten – man kann sie fast schon mit Goldstaub vergleichen. Trotzdem ist es mir vor rund vier Jahren gelungen, eine komplett erhaltene Anlage für meinen T3 Whitestar Multivan zu ergattern, siehe fortlaufende Berichte in der entsprechenden Rubrik.
Jetzt habe ich erneut versucht, eine für den Dehler zu bekommen – und tatsächlich: Ich konnte die wichtigsten Komponenten auftreiben! Was noch fehlt, sind die Schläuche. Und der Kondensator ist leider verrostet und muss ersetzt werden. Die Trocknerflasche wird auf jeden Fall ebenfalls erneuert.
Sehr gut in Schuss ist dagegen das geformte Kunststoffteil sowie der Verdampfer im Bereich des Armaturenbretts. Auch der Kompressor macht einen soliden Eindruck.
Ich werde mich bald – wenn die Saison vorbei ist und das Klimafachgeschäft hier in Dortmund wieder etwas mehr Zeit hat – um Schläuche, Kondensator und Trocknerflasche kümmern. Dann kann auch der Einbau starten.
Dabei gibt es einiges zu beachten: Man braucht nicht nur die passenden Fittings, sondern auch ein Presswerkzeug. Zum Glück hat mir ein Freund seins geliehen – und so hoffe ich, dass die Klimaanlage spätestens bis zum Frühjahr 2026 eingebaut ist.
Ich werde regelmäßig berichten, wenn es etwas Neues gibt. Hier jetzt ein paar Bilder vom Einpresswerkzeug und von dem Equipment, das ich bisher besorgt habe:
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