Bullitreffen an der Krombachtalsperre 2026.
Sonne, Strand und Bullis: Das Pfingst-Wunder an der Krombachtalsperre
Wer die letzten beiden Jahre an der Krombachtalsperre dabei war, brauchte beim Packen eigentlich kein Freibad-Equipment, sondern eher die dicke Regenjacke und eine Extra-Decke. Es war nass, es war kalt, und ja – es gab Erschütterndes: „Sollen wir uns das dieses Jahr überhaupt wieder antun?“ Doch die Wetter-Götter hatten ein Einsehen mit der Bulli-Gemeinde. Die Vorhersage versprach Großes, und was soll man sagen? Sie hielt Wort! Es wurde ein Pfingstwochenende wie aus dem Bilderbuch.
Vom Eisbad zum Sommer-Vibe
Von Tag zu Tag kletterte das Thermometer, und mit ihm stieg die Badelaune. Zugegeben, die Wassertemperatur der Krombachtalsperre lag noch spürbar unter der 20-Grad-Marke, was am Anfang absolute Überwindung kostete. Aber während man am Samstag noch eher „erfrischt“ wieder heraussprang, war der Montag schon ein echter Badetraum. Das sahen übrigens auch die vielen Tagesgäste so, die den Strand belagerten und für echtes Sommer-Feeling sorgten.
Dazu passte das bunte Bild auf dem Platz: Vom liebevoll gepflegten T1-Oldtimer bis zum modernen T6.1 war mal wieder die gesamte Evolutionsgeschichte der VW-Busse vertreten. Ein rollendes Museum direkt am Wasser.
Wenn die Pommes den Pfadfindern den Kopf verdrehen
Rund 70 Busse hatten sich auf unserer Seite des Campingplatzes versammelt. Und dass sich alle rundum wohlfühlten, lag vor allem an Thomas Volz und seiner Truppe, die mal wieder absolut alles gegeben haben. Die Organisation war ein Traum – getreu dem ultimativen Bulli-Motto: Alles kann, nichts muss. Es gab einen Getränkestand für die Geselligkeit und eine Burger- und Pommesstation, die von Thomas’ Sohn geschmissen wurde. Und die Jungs müssen da irgendetwas Magisches in die Fritteuse getan haben: Die Burger und Pommes waren so verdammt gut, dass sich das bis weit über den Campingplatz herumsprach. Sogar eine riesige, vorbeiziehende Pfadfindergruppe schlug hungrig am Stand auf. Der Ansturm war so gewaltig, dass am Sonntagmittag vermeldet werden musste: „Pommes ausverkauft!“ Ein besseres Kompliment für die Küche gibt es wohl kaum.
Nachbarschaftsgrüße: Wer am Wochenende mal über den Tellerrand – oder besser über den Zaun – blickte, entdeckte direkt nebenan auf dem Nachbarplatz noch mehr Gleichgesinnte. Dort hatten sich die „Sejerlänner Bullipänner“ formiert. Eine Truppe, die gefühlt auch schon seit Jahrzehnten mit ihren Bussen die Straße unsicher macht ☺️.
Chillige Tage, friedliche Nächte
Trotz der vielen Menschen, der tollen Benzingespräche und der ausgelassenen Stimmung blieb eines nie auf der Strecke: die pure Entspannung. Es gab dabei viele Möglichkeiten: Man saß beispielsweise tiefenentspannt vor den Bussen, genoss das Panorama, nutzte das SUP, ging Hydrofoil-Surfen, oder ging schwimmen bzw. pilgerte direkt an den Strand, um einen dieser kitschig-schönen Sonnenuntergänge zu bewundern, die das Wasser in goldenes Licht tauchten. Und als die Sonne weg war? Wurde es herrlich ruhig. Keine dröhnenden Bässe bis in die Puppen, sondern eine chillige Atmosphäre, die über den Platz zog.
Fazit: Wer dieses Jahr aus Angst vor dem Wetter zu Hause geblieben ist, hat definitiv etwas verpasst. Die Krombachtalsperre hat sich von ihrer besten Seite gezeigt – entspannt, sonnig und verdammt lecker.
Was ist eigentlich Hydrofoil-Surfen (nicht, das ich das machen würde😆, aber Freunde schon):
Das war an der Surfschule auch im Angebot: Das Hydrofoil-Surfen. Das Grundprinzip bei all diesen Varianten ist das sogenannte Hydrofoil – das ist genau die „Finne“, die eigentlich ein Flügel ist und unter Wasser für den Auftrieb sorgt. Sobald das Board eine gewisse Geschwindigkeit erreicht, hebt es sich durch die Strömung an diesem Flügel komplett aus dem Wasser, sodass man nur noch über der Oberfläche „schwebt“.
1) E-Foil: Das ist die Version mit dem Motor. Hier ist ein Elektromotor und ein Propeller direkt am Mast unter dem Board befestigt. Du steuerst die Geschwindigkeit über eine kleine Fernbedienung in der Hand, während du auf dem Board stehst. Das ist der Grund, warum man damit auch ohne Wellen oder Wind fahren kann.
2) Foil-Board ohne Motor (Paddeln/Wind/Wellen):
==> Wing-Foilen: Hier hält man einen aufblasbaren „Flügel“ (Wing) in den Händen, der vom Wind angetrieben wird, um Geschwindigkeit aufzubauen.
==> Pump-Foilen (oder Dock-Start): Das ist die Variante, bei der man keine externe Kraftquelle (wie Motor oder Wind) braucht. Man startet oft von einem Steg aus und bringt das Board durch eine rhythmische Pumpbewegung des ganzen Körpers dazu, über dem Wasser zu bleiben. Das erfordert sehr viel Übung und Körperspannung.
==> SUP-Foilen: Hierbei wird ein Hydrofoil unter ein Stand-Up-Paddle-Board montiert. Man nutzt die Energie von Wellen (beim Wellenreiten) oder versucht, durch Paddeln und Pumpen das Board im „Flug“ zu halten.
Zusammenfassend: Das Gerät heißt Foilboard (oder Hydrofoil-Board), und die Sportart wird je nach Antrieb meist als E-Foilen (mit Motor) oder einfach Foilen (ohne Motor, z. B. als Wing-Foil oder Pump-Foil) bezeichnet.
Das schwebende Gefühl auf einem E-Foil ist übrigens spektakulär – es fühlt sich fast wie Fliegen an, weil das typische Plätschern des Wassers unter dem Board komplett wegfällt, so sagt man.
Video von Fly Visitor:
Bullitreffen an der Krombachtalsperre 2025.
Zu Pfingsten fand wie in jedem Jahr seit 2021 das Bullis & Friends Bullitreffen an der Krombachtalsperre statt. Thomas Volz und seine Mitstreiterinnen und Mitstreiter organisierten dieses Treffen wie in jedem Jahr ganz souverän und bescheiden. Rund 68 Busse waren dort und man hatte, wie auch schon in den Vorjahren, mehr als genügend Getränke und Essen.
Das Gelände liegt idyllisch auf Rasen unter schattigen Bäumen, allerdings ist das Gelände zu einer Seite so abfallend, dass man auf jeden Fall GROßE Keile mitnehmen sollte. Und auch dann stehen einige Busse etwas schief.
Das Wetter war in diesem Jahr echt schlecht. Freitag war ordentlich, Samstag war schlecht und Sonntag war grausam. Sturm und Regen begleitet uns durch den ganzen Tag. Wir verzichten auf das Grillen und gingen in das italienische Restaurant, welches direkt auf dem Platz liegt. Danach war am Abend jedoch noch "die Feuertonne möglich", weil sich das Wetter dann endlich beruhigte. Das Frühstück am Montagmorgen und die Rückfahrt waren dann ganz wunderbar im Trockenen.
Diese Gegend ist auch hervorragend geeignet für Spaziergänge, Wanderungen und schöne Ausfahrten mit dem Fahrrad. So kreuzt der Westerwald Steig das Ufer der Krombachtalsperre. Meine Freunde und ich mögen dieses Treffen wegen der Stimmung und der Location sehr. Allerdings sollte man doch auch auf das Wetter schauen, nachdem zwei Jahre hintereinander Regen angesagt waren. Ich warte immer noch auf das erste Mal, wo ich endlich mal in der Talsperre schwimmen kann😃.
Bullitreffen an der Krombachtalsperre 2024.
Zu Pfingsten fand wie in jedem Jahr ein Bullitreffen an der Krombachtalsperre statt. Parallel dazu trafen sich auch die "Sejerlänner Bullipänner" direkt am Strand
unweit unseres Geländes. Diese Gruppe hat ihr Treffen ebenfalls jährlich an Pfingsten auf diesem Platz.
Thomas Volz und seine Mitstreiter und Mitstreiterinnen organisierten dieses Treffen wie in jedem Jahr ganz souverän und bescheiden. Rund 70 Busse passten auf das
Gelände und man hatte für Getränke und das leibliche Wohl gesorgt. Das Gelände ist wirklich für ein Treffen gut geeignet, weil es idyllisch auf Rasen unter schattigen Bäumen stattfindet.
Allerdings ist das Gelände so schräg, dass man auf jeden Fall Keile mitnehmen sollte.Der Weg zum Wasser ist nur wenige Meter weit und bei schönem Wetter kann man dort auch wunderbar schwimmen. In
diesem Jahr war es allerdings ziemlich nass, so dass dies ausfiel.
Diese Gegend ist auch hervorragend geeignet für Spaziergänge, Wanderungen und schöne Ausfahrten mit dem Fahrrad. So kreuzt der Westerwald Steig das Ufer der Krombachtalsperre. Meine Freunde und ich mögen dieses Treffen wegen der Stimmung und der Location sehr. Da wird eine Teilnahme im nächsten Jahr auf jeden Fall schon mal eingeplant.
Krombachtalsperre 2023.
Fantastisches (Bade-)Wetter auf dem Bullitreffen an der Krombachtalsperre zu Pfingsten 2023! Wann fährt man schon mal im Trockenen zu einem Treffen, hat nur Sonne vor Ort und fährt ebenfalls im Trockenen wieder nach Hause! Wenn da nur nicht die klebenden, herunterfallenden Blüten der Bäume gewesen wären... Also doch wieder waschen 😉. Viel Spaß beim Ansehen der Bilder!
PS: Die Sejerlänner Bullipänner waren auch zeitgleich vor Ort. Sie standen nebenan am Strand. War eine schöne optische Ergänzung zu unserem Treffen.
Krombachtalsperre 2022.
Tief im Westerwald gelegen befindet sich die Krombachtalsperre. Der gleichnamige Campingplatz bot im Juni 2022 die Kulisse für ein Bullitreffen.
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