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Elektronische Erfahrungen...

Nach meinem ersten Elektrofahrzeug (ID.3) im Februar fuhr ich jetzt erstmalig einen iX3 von BMW.

 

Erst mal so grundsätzlich: BMWs aktuelle Formensprache gefällt mir momentan gar nicht, der X3 ist für mich eine löbliche Ausnahme, wobei auch hier die vordere Niere mittlerweile zu groß geworden ist.

 

Ansonsten finde ich ihn recht gelungen, er ist vor allem sehr übersichtlich für ein modernes Auto.

 

Hier handelt es sich um einen Elektro-BMW, der auf einer Verbrenner-Plattform gebaut wurde. Also kein optimales Technik-Layout.

 

Und wie fuhr er sich? Sehr gut! Bei 15 % Autobahn und 85 % Landstraße und Stadt (sehr gemütlich gefahren) hatte ich bei bestem Wetter (29 Grad) einen Durchschnittsverbrauch von 16,1 kW. Gefahren bin ich insgesamt rund 79 km. So schafft man locker auch 400 km mit einer „Tankfüllung“.

 

Ein Auto mit einer eigenen Elektroplattform finde ich aber unterm Strich besser, weil einfach mehr Platz vorhanden ist.

 

By the way: noch in jedem Neuwagen nerven mich so Dinge wie der Spurhalteassistent. Obwohl ich in der Spur fahre und höchstens mal leicht an den Rand einer Spur gerate, greift das System immer wieder ein. Unfassbar nervend! Oder: Eine Verkehrszeichenerkennung ist an sich eine tolle Sache, wenn man gerade nicht weiß, wie schnell man fahren darf. Wenn allerdings das System meckert, dass ich ein Stoppschild überfahre, obwohl es 3 m VOR der Kreuzung steht und ich einfach diese 3 m noch bis zur Linie fahren muss, nervt es nur. Das ist halt der Nachteil moderner Autos.

 

Das Head up-Display ist für mich jedoch gerade in unbekannten Gegenden hilfreich.

Man merkt also, es ist ganz entscheidend bei einem Elektroauto, welche Strecke man oft fährt. Fährst du viel Autobahn, hast du eine geringe Reichweite. Fährst du viel Landstraße und Stadt, ist die Reichweite immens! 

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