Alles zum (T7) Multivan.

Wieso habe ich das "T7" in Klammern gesetzt? Weil VW den neuen Multivan ohne diesen Zusatz verkauft. Andererseits sehe ich beim VW Händler durchaus das Kürzel auf den Preisschildern. Also, was stimmt nun? Ich glaube, VW benutzt das Kürzel bewusst nicht, weil der wirkliche Nachfolger des T6.1 im Jahre 2024 als T7 auf den Markt kommen wird. Diese gemeinsame Entwicklung mit Ford wird sicherlich als Nutzfahrzeug eher den Zusatz T7 erhalten. Wobei ich befürchte, dass die Karosse eine pure Ford-Karrosse sein wird mit VW Emblem vorne und hinten. Bin gespannt, wie der Markt und die Fans darauf reagieren werden. Aber noch ist nichts wirklich klar, wir warten es einfach ab.

 

Habe dir nun auf dieser Seite alles Wissenswerte zum neuen (T7) Multivan zusammengestellt. Diese Aufzählung wird laufend ergänzt. Hier findest du

  • meinen Fahreindruck,
  • meine ermittelten Vorteile und Nachteile und
  • viele Fotos von innen und außen sowie
  • meine Einordnung in das VW Portfolio und wie er zum T6.1 und zum ID.Buzz steht.
  • Des Weiteren findest du hier viele verlinkte Tests von renommierten Autokanälen auf YouTube.
  • Außerdem findest du hier viele Detailbilder von VW, z. B. zum Fahrwerk, zum Karosseriebau, zum Hybridantrieb usw.

Stets kommen neue Infos zum T7. Es bleib spannend! Also, schau öfter hier rein, wenn dich der neue Multivan interessiert! Alle Angaben ohne Gewähr!



27.09.2022 Multivan als kleiner modularer Camper von VW mit dem "Gute Nacht-Paket".

VW bringt eine eigene Schlafvariante für den neuen Multivan heraus. M. E. gehört ja auch auf jeden Fall eine Schlafmöglichkeit zu einem Multivan. Hier das Video von Autonotizen:

 

 

18.09.2022 T7 als Camper von Reimo. 

Die promobil berichtet ebenfalls über den T7 als Camper von Reimo. Den Bericht findest du hier.

 

07.09.2022 T7 als Camper von Reimo.

Reimo präsentierte einen T7 als Camper mit Aufstelldach mit langem Überhang. Anbei ein paar Bilder dazu.

 

07.09.2022 T7 Multivan in Grau und Maße.

Anbei neue Bilder des T7 Multivan in Grau. Länge Ende vordere Sitze bis Heckklappe: ca. 2,20m. Mit langem Überhang 20 cm mehr = ca. 2,40m. Dann ist er somit fast auf T6.1 Niveau mit kurzem Radstand (ca. 2,42m).

 

Dann bringt der T7 jedoch eine Außenlänge von 5,17m mit (Vergleich T6.1 kurzer Radstand: 4,90m.)

 

Die Innenbreite beträgt lediglich ca. 1,30m. (T6.1 rund 1,62m). Grund: Breite Seitenwände.

 

01.09.2022 Vanable bietet Campingzubehör für den T7 Multivan an. Matratzen, Taschen und Vieles mehr bietet Vanable an. Mehr dazu auf deren Website.

 

18.07.2022 Rückrufaktion beim neuen T7 

Die auto motor und sport berichtet hier.

 

02.05.2022 Die ams testet den 1,4l. eHybrid.

Der folgende frei zugängliche Test fasst den Multivan recht gut zusammen.


14.04.2022 Geschichtlicher Überblick vom T1 bis zum ID.Buzz.

Alexander Bloch, geschätzter Autor bei der auto motor & sport, VOX Auto-TV sowie aktiv mit eigenem ams-YouTube Kanal, fasst hier wunderbar die Geschichte des Bullis in einem schönen Video zusammen. Es beginnt mit der Entstehungsgeschichte des T1 und endet beim neuen (T7) Multivan und ID.Buzz. Da er hier einen (T7) Multivan-Schwerpunkt setzt, verlinke ich dieses Video auch auf dieser Seite. Viel Spaß beim Ansehen!


08.03.2022 (T7) Multivan jetzt auch als Diesel bestellbar.

Darauf haben viele Fans gewartet: Endlich kann man den neuen Multivan auch als Diesel bestellen. Der Motor bringt 150PS mit. Dank gutem cW-Wert und geringerem Gewicht (als der T6.1) wird der Bus sicherlich weniger Sprit benötigen. Jedoch gibt es nicht mehr wie beim T6.1 einen 70- bzw. 80-Liter Tank. Er lässt jetzt nur noch 58 (!) Liter zu. Für lange Touren sicherlich ein Nachteil. Weitere Infos auch auf vw-bulli.de


06.03.2022 Vanessa Möbel jetzt auch für den neuen (T7) Multivan erhältlich.

Als einer der ersten Ausbauer bietet Vanessa modulare Campingmöbel auch für den (T7) Multivan an. Die Website bietet schon eine gute Übersicht der zur Verfügung stehenden Möbel. Es gibt Küchen- und Schlafmodule sowie weiteres Zubehör. Für die kurze Version (4,97m) gibt es nur Heckmodule, da im Inneren der Platz fehlt: Bekanntlich ist der Multivan 4,97m lang (7cm länger als der T6.1) aber im Innenraum leider rund 20cm kürzer.

 

Sobald es jedoch die lange Version mit 5,17m Außenlänge geben wird, werden auch passende modulare Möbel für den Innenraum (z. B. hinter dem Fahrersitz) angeboten. Mehr Infos auf der Vanessa Website.


Jahreswechsel 2021/2022: Neuer Multivan auf der Straße und beim Händler! Vor- und Nachteile und viele Maße:

Beim Händler kannst du dir den neuen Multivan ansehen und ihn probe fahren. Hier jetzt Infos zum neuen Multivan. 

 

Zu den Innenraummaßen (Vergleich zum T6.1 Comfortline immer dahinter blau in Klammern):

  • Höhe innen hinter den vorderen Sitzen vom Boden bis zur Decke: 1,35m mit Panoramadach (1.32m)
  • Innenraumlänge vom Heckfenster bis zum Beginn der vorderen Sitze, also Laderaumlänge: 2,25m (2,42m)
  • Innenbreite, sozusagen die Bettbreite hinten in der dritten Sitzreihe in tiefer Höhe der Seitenverkleidung: 1,38m (1,51m)
  • Innenbreite, sozusagen die Bettbreite hinten in der dritten Sitzreihe in Höhe der Fenster, also von Seitenfenster zu Seitenfenster: 1,75m (1,75m)
  • Innenbreite, sozusagen die Bettbreite im Bereich zwischen beiden Schiebetüren, also in der zweiten Sitzreihe in tiefer Höhe der Seitenverkleidung: 1,60m (1,60m)
  • Innenbreite, sozusagen die Bettbreite im Bereich zwischen beiden Schiebetüren, also in der zweiten Sitzreihe in Höhe der Fenster, also von Seitenfenster zu Seitenfenster: 1,78m (1,76m)
  • Beladung Heck-Kofferraum: Ladebreite knapp über dem Boden: 1,20m (1,26m)
  • Beladung Heck-Kofferraum: Ladebreite in mittlerer Höhe: 1,30m (1,42m)

Ergebnis Innenraummaße:

  1. Innenraumhöhe im Grunde ähnlich wie im T6.1.
  2. Deutlich weniger Platz in der Innenraumlänge.
  3. Ähnliche Innenraumbreiten, jedoch schränken breite Seitenwandverkleidungen den Innenraum hinten deutlich ein.
  4. Kleiner und engerer Kofferraum.

Zu den Außenmaßen:

  • Vorderer Überhang von Felgenmitte des vorderen Rades bis vorderem Ende: 0,89m (0,91m)
  • Vorderes Ende bis Ende der Fahrertür: 1,57m (1,37m)
  • Hinterer Überhang von Felgenmitte des hinteren Rades bis zum Heckende: 0,91m (0,99m)
  • Radstand: 3,17m (3m)
  • Insgesamt Multivan: 0,89m + 3,17m + 0,91m = 4,97m Gesamtlänge
  • Insgesamt T6.1: 0,91m + 3m + 0,99m = 4,9m Gesamtlänge

Ergebnis Außenmaße:

  • Hier wird deutlich, wo der Multivan gegenüber dem T6.1 die Zentimeter in der Innenraumlänge verliert: Vorne ist für Motor und Fahrerplatz mehr Raumbedarf. Das sind hier satte 20cm (1,57m zu 1,37m).

Jetzt meine ermittelten Vor- und Nachteile:

 

Plus:

  • Große Frontscheibe und tiefe Front, so kann man nach vorne gut auf die Straße schauen.
  • Zwar gibt es viele technische Details des Golf 8 (Software), aber es gibt im Lenkrad echte Tasten und eine selbsterklärende Bedienung der Außenspiegel und Fenster (Technik in den Türen).
  • Pkw-mäßiges und leises Fahren möglich. Viel agiler und windschlüpfriger als der T6.1. Zügigeres Fahren in Kurven ist möglich. Ähnlich wie bei einem PKW.
  • Moderne Technik (z. B. gutes Head up Display, Hybrid) vorhanden. 
  • Man kann rein elektrisch fahren (max. 50km) oder im Hybridmodus, wo sich Elektromotor und Verbrennermotor je nach Fahrsituation abwechseln.
  • Sehr bequeme Sitze, die sich bestens verstellen lassen.
  • Kopfstützen lassen sich auch in der Tiefe verstellen, so dass der Kopf nicht zu sehr nach vorne gedrückt wird (passiert in vielen PKW, auch in meinem T6).
  • Verbraucht etwas weniger als der T6.1. Im Hybridmodus (je nach Fahrsituation treibt der Verbrenner oder der Elektromotor den Multivan an) brauchte ich auf meiner Fahrt rund 5,5l. (Aber natürlich musste der Akku vorher aufgeladen werden).
  • Leichter als der T6.1.
  • Tiefgaragentauglich mit rund 1,90m Höhe. Aber im Inneren ungefähr so viel Höhe wie im T6.1.
  • Panoramadach optional, da die Dachklimatisierung nun seitlich verbaut wurde.
  • Tolles funktionales Sitz- und Tischsystem.
  • Luftiges Armaturenbrett.
  • Die gefahrene Variante mit 150 PS (Benzin) mit Hybrid kommt insgesamt auf 218 PS. Er hat einen sehr guten Durchzug. Der Frontantrieb ist erstaunlich souverän auf der Straße. Ein Durchdrehen der vorderen Reifen war mir (allerdings auf trockener Straße) so leicht nicht möglich. 

Minus:

  • Lange Front mit dicker A-Säule, die die Sicht teilweise verstellt.
  • Mehr Verkehrsfläche wird verbraucht. Er ist in der kurzen Version 4,97m lang (7 cm mehr als der T6.1) und rund 1,94m breit (plus 4 cm). Somit weniger stadttauglich. Einen etwas größeren Wendekreis bringt er ebenfalls mit.
  • Trotz der größeren Außenmaße besitzt er im Inneren eine geringere Innenraumlänge und-breite und einen kleineren Kofferraum als der T6.1.
  • Du musst schon die lange Version mit 5,17m Länge nehmen, um ungefähr die gleiche Innenraumlänge zu erhalten, wie aktuell im T6.1 (4,90m Außenlänge).
  • Das große Panoramadach lässt sich nicht durch ein Rollo verdunkeln. Die (leichte) Verdunklung im Glas reicht im Hochsommer sicherlich nicht aus.
  • Kein Stahlschiebedach möglich.
  • Kein Handschalter möglich.
  • Reiner Elektroantrieb (Hybrid) erlaubt lediglich einen Radius von ca. 30 bis 50km.
  • Der Akku lädt recht langsam.
  • Recht viel Hartplastik im Armaturenbrett verbaut.
  • Busfahrgefühl (natürlich nur, wer drauf steht) nicht mehr so vorhanden, du sitzt zudem etwas tiefer.
  • Kein Diesel (aktuell) erhältlich. Der 150 PS Diesel kommt im Jahr 2022. Ein größerer Diesel ist erst für 2026 (!) angekündigt.
  • Kleiner Benziner besitzt nur 136 PS mit lediglich 1,5l. Hubraum.
  • Ein Allradantrieb ist erst im Jahre 2024 geplant. Derzeit nur Frontantrieb möglich.
  • Geringere Anhängelast als der T6.1 (1,6 t. bzw. 2 t. je nach Motor).
  • Derzeit noch kein Schlafsystem im Multivan.

Meine Zusammenfassung:

Wer vom Sharan oder einem Fremdfabrikat kommt, wird den Multivan sehr mögen. Er fährt sich agil, gerade in Kurven, und bietet aktuelle Technik. Das Fahren macht richtig Spaß. Du sitzt sehr bequem und kannst mit dem Multivan lange Reisen erholt fahren. Wenn du jedoch eher vom VW T5/6/6.1 kommst, wirst du womöglich enttäuscht sein: Der Innenraum wird kleiner, ein Diesel gibt es (noch) nicht, du kannst (noch) nicht drin schlafen und du musst (bis 2024) immer Frontantrieb nehmen. Und die Anhängelast ist gering(er). Als Camper gibt es ihn ebenfalls nicht. 

 

Im Folgenden ein paar Einblicke in den neuen Multivan:


Tests auf YouTube. 

Tests & Fahrberichte von Autophorie (langer Überhang) und Car Crash Review (kurzer und langer Überhang), 4Räder (langer Test), Bauforum, einfach elektrisch:


15.10.2021: Der neue Multivan im Detail in drei Videos.

Zum neuen Multivan gibt es viele Fragen, z. B. zur Zuladung und wann es eine Schlaffunktion geben wird. VW hat in drei Videos viele Fragen dazu beantwortet. Das ist sehr aufschlussreich und hilft Interessierten enorm:


30.10.2021 Der neue Multivan im Fahrbericht bei der auto motor und sport.

Sebastian Renz, von mir sehr geschätzter Tester bei der ams, berichtet, wie ich finde, absolut zutreffend über den neuen Multivan. Ich fasse das mal für uns so zusammen: Fährt sich top, jedoch eher wie eine V-Klasse von Mercedes, Bulligefühl ist weg, Innenraum deutlich kleiner als im T6.1. Geringere Zuladung und Anhängelast als frühere Bullis. Wer einen echten Bulli will, sollte bis 2024 noch einen T6.1 ordern. Wer pkwmäßig fahren will, ggf. einen Hybrid sucht, seinen Sharan ersetzen will, weniger Platz benötigt, kann den Multivan jetzt nehmen. Es sei denn, er will drin schlafen. Dann muss er auf das "VW Schlafpaket" warten. Oder warten, bis ein Ausbauer sich dem annimmt. Nachtrag März 2022: Vanessa ist der erste mir bekannte Modulare Campingausbauer, der so etwas anbietet.

ams Bericht.

 

Im Folgenden ein ams-Video zum neuen Multivan:


06.10.2021: Multivan in der Produktion.

Der neue Multivan ist ab sofort in der Produktion. Hier der Bericht von vw-bulli.de.


Details des neuen Multivan. 

Im Folgenden sind hier Bilder von VW aufgeführt, die Details zu verschiedenen Themen aufzeigen, z. B. Fahrwerk, Leichtbau, Steifigkeit, Ausleuchtung, Hybrid.